Lieber Uli (und wer noch so „heimlich“ mitliest.. ;-)),
die ganze Hexerei ist ja eigentlich eine einzige Improvisation. Schlecht vorbereitet, ungenau vorausgedacht und ständig die Vorstellung geändert. Deshalb läuft sicherlich gerade einiges schief, aber ich habe das Projekt schon unter „Lernen“ abgeheftet. Asche auf mein Haupt, nächstes Mal läufts besser. 😉
Zuerst hatte ich ja nur den Hexenkopf. Auf eine komplette Hexe hatte ich schon bald keine richtige Lust mehr, also dachte ich mir, ich stecke den Kopf auf einen Stab – in diesem Fall ein Rohr. Ich hatte allerdings auch keine Ahnung, wie genau das passieren sollte.
Das Rohr habe ich wie vorher schon beschrieben in einen Betonfuss gesteckt, dann noch reichlich Mörtel im Rohr hinabsausen lassen und festgestampft.
Am Ende habe ich einen Grossteil des Papiers aus dem Kopf entfernt, ihn von innen befeuchtet, mit Bauschaum ausgeschäumt und das ganze (noch frisch) auf das Rohr gesteckt. Nach Aushärten des Schaums herausgequollene Masse abgeschnitten, den Draht ums Rohr zusammengebunden und mit Mörtel verschmiert. Zur Festigung habe ich noch aus Streckmetallgitter einen Kragen angebracht.
Den Hut habe ich mittlerweile mal mit Tiefgrund behandelt, weil ich noch Fugenbreit in anthrazit aufbringen will, der ganze Kopf aber so „sandet“. (Naja….. er sandet immer noch…)
Das Fugenbreit (für Naturstein und Granit, innen und aussen, hochflexibel) habe ich schon mal an einer meiner „Versuchsobjekte“ getestet.
Ich hoffe, dass auf diese Weise der Hut später länger schwarz bleibt – und ausserdem will ich das Gesicht mit hellem Fugenbreit beschichten, weil alles so fleckig aufgetrocknet ist. Ich warte jetzt auf eine Lieferung von Sven Backstein, weil ich dem Gesicht einen bläulichen (grünlichen?) Stich verpassen will.
Krönender Abschluss des Dilemmas: Das Rohr wollte ich nur dünn mit Klebemörtel und Glasfasergewebe ummanteln, leider schwingt es ziemlich, so dass ich das wohl vergessen kann.
Ihr seht: ein einziges Fiasko. 😉 Aber vielleicht wird ja doch noch was draus. 😉
Am Ende soll der Kopf auf Stab windgeschützt (falls er doch noch umfallen will) in den Büschen verschwinden, etwa so:
LG, Britta
PS: Eine gute Erfahrung noch: Letztes Jahr habe ich mir im Baumart so eine Platte auf Rollen gekauft (Möbelhilfe für Umzüge und so, Belastung bis 50 kg)…, das war die beste Anschaffung seit langem. Nach Trocknen des Fusses haben wir das Ganze da drauf gestellt und ich kann nun problemlos in oder auch vor der Garage arbeiten und zum Feierabend alles ganz einfach wieder rein rollen.
