Das war mein erstes Mosaik. Wir haben einfach nur etwas Erde abgehoben, Estrich drauf und in den feuchten Estrich das Mosaik gelegt, Allerdings haben wir dann schon gefugt. Das Grobe ist gewollt und passt ganz gut dazu. Ich habe also keine Angst vor dem Mosaik. Die Schale macht mir mehr Sorgen. Die Sonne von der daWanda-Schale würde ich mir nicht zutrauen, wahrscheinlich gefällt mir Gegenständliches deshalb nicht so gut (ich finde die Smilies nicht).
Liebe Grüße
Boomer
Sieht super aus!!
Falls übrigens noch jemand einen Tipp zum Thema „Aufbewahrung“ braucht:
Nachdem ich (vergebens) in div. Baumärkten nach leeren Farbeimern mit Deckel gefragt hatte, kam meine Kollegin auf die Idee „Mayonnaise-Eimer“. Ich bin also kurzerhand in die nächste Pommesbude. Dort bekam ich 5 frisch gewaschene 10-L-Eimer mit Deckel geschenkt!
Gute Nacht!
Britta
Hallo Meggi,
warst Du schon aktiv?
Ich bin doch neugierig 😉
(smilies erstellst Du durch schriftzeichen : + ) oder ; + ) zB)
Liebe Grüsse
Marita
Hallo Marita,
ich habe gestern angefangen. Also eigentlich vorgestern erst mal das Mosaik sortiert nach Farben. Gestern dann im Inneeren der Kugel und auf dem Rand Klebemörtel und Glasfaser aufgetragen. Dann habe ich noch den zukünftigen Boden mit Nägeln verstärkt, damit der Aufbau von außen einfacher wird. Jetzt wird der Rest bearbeitet und morgen kommt dann die nächste Schicht dran.
Zwischendurch hatte ich mal ein bisschen Angst vor meiner eigenen Courage 😉
Liebe Grüße
Meggi
Hallo,
den Boden mit Nägeln verstärkt, das klingt interessant!
Könntest Du „Zwischenstand“-Fotos machen? Mache ich meistens, die helfen dann später auch mir selbst. 😉
Viele Grüsse
Britta, die gerade was GANZ anderes als geplant macht.. 😉
Hallo Britta,
die Verstärkung des Bodens ist im ganz, ganz Kleinen das, wozu man beim Bau diese Stahlmatten verwendet 🙂 Es soll einfach dazu da sein, dass ich den Boden besser aufbauen kann.
Ich bin heute total weit gekommen. Ich habe die Außenseite mit Klebemörtel und Glasfaser bestückt. Es war relativ schnell so trocken, dass ich das Teil wieder umdrehen konnte. Ich habe (weil ungeduldig) dann angefangen innen zu betonieren. Das hat erstaunlich gut geklappt. Ich habe dann den Mörtel etwas dicker angerührt und den Rand aufgebaut und weil es gerade so schön ging auch noch die oberen 5 cm der Außenseite.
Mein Fazit: ich befürchte zum großartigen Modellieren bin ich bestimmt nicht geboren. Die Sachen, die ihr mit Figuren und dann auch noch Gesichtern macht, werde ich sicher nicht hinbekommen. Allerdings ist es ein echtes Erfolgserlebnis, wenn man merkt, was falsch läuft und es dann durch ausprobieren besser hinbekommt. Mir ist der Mörtel am äußeren Rand immer runtergefallen. Durch mehr Wasser habe ich die Verbindung dann doch perfekt hinbekommen. Auf jeden Fall macht es bis jetzt riesigen Spaß.
Ich würde gerne als nächstes (nach Bearbeiten der Außenseite) das Mosaik in Klebemörtel legen. Ist das ok oder muss ich noch eine Schicht auftragen? Optisch reicht es auf jeden Fall.
Sorry, ist jetzt aber lang geworden – und Bilder kommen auch noch. Ich hab tatsächlich dran gedacht, jeden Schritt zu fotografieren.
Liebe Grüße
Meggi
Hallo Meggi,
welchen Mörtel verwendest Du denn?
Das mit der Ungeduld kennen wir alle 😉
Ich habe Zementmörtel verwendet und hoffe, dass das so richtig war. Ich hatte vorher soviel über die verschiedenen Mörtel gelesen, dass ich dann völlig verwirrt war.
Und der Pott ist fertig 🙂 Muss ich den Klebemörtel zum Verfugen auch nass in nass verwenden? Ja, oder?
Liebe Grüße
Meggi
Habe dies gerade schon einmal geschrieben, vielleicht erscheint es ja 2mal 😉
Wo sind die Bilder? 😉
Zementmörtel kann nicht verkehrt sein.
Welche Farbe hat Dein Klebemörtel? Falls weiss: willst Du weisse Fugen?
Ich meine, verfugen kann man erst, wenn der Mörtel angezogen hat, sonst verwischt er Dir evt.
Bin aber kein Experte…
Ich wollte nicht verfugen schreíben. Wo war ich denn da mit meinen Gedanken? Ich lege das Mosaik in den Klebemörtel und wollte wissen, ob ich den Klebemörtel nass in nass auftragen muss. Ich denke mal ja, weil mir ja sonst keine Bindung entsteht.
Bilder sind in der Kamera, Kamera liegt neben der Schale damit ich das Fotografieren nicht vergesse, Schale steht in der Garage.
Das Zementmörtel richtig war beruhigt mich jetzt, die Auswahl ist ja riesig.
Liebe Grüße
Meggi
Ich gleich noch mal. Mein Cousin (Bauing.) hat mir gerade gesagt, dass ich die Schale noch zwei Tage trocknen lassen soll und dann den Klebemörtel aufbringen kann. Das wird dann nach seiner Aussage nicht nass in nass gemacht.
Liebe Grüße
Meggi
Hallo,
Ungeduld, was ist das ?? ;-))
Trocknen lassen klingt gut.
Danach kannst Du ruhig „stellenweise“ den Klebemörtel auftragen und dein Mosaik stückchenweise (hihi!) aufkleben.
Also: Ich mache das gerade auf diesen Gehwegplatten:
Gehwegplatte mit Tiefgrund eingestrichen, 1 Tag trocknen lassen. Dann habe ich in einem kleinen Töpfchen (verd…., wie heissen die nochmal? Gips-irgendwas. Gipsbecher?) etwas Klebemörtel angerührt. Wie eine Paste, 5 Min. reifen lassen, durchrühren, anfangen.
Kleine Teilflächen mit KleMo eingestrichen, Mosaiksteinchen aufgeklebt, mehr Fläche eingestrichen, Steinchen geklebt… usw.
Beachte die Verarbeitungszeit auf der Packung, meistens hast Du ca. 45 Min.! Wenn der Mörtel dann alle ist oder fest wird, oder das Essen fertig ist, hörst Du einfach auf und machst irgendwann später mit der nächsten Portion frisch angerührtem Mörtel weiter.
Ach so: den Gipsbecher möglichst nicht beim Arbeiten ständig in der Hand halten, bei mir hat durch die Wärme dann unten drin der Mörtel schon angezogen!
Dieser muss dann ein paar Stunden trocknen, bevor du Verfugen kannst.
Ich habe hier Glasmosaik und Glas“tropfen“ verwendet, deshalb habe ich weissen Klebemörtel benutzt, obwohl ich später anthrazit verfugt habe. Durch das Weiss hinter dem Glas leuchten die Farben schöner. Bei Porzellan und Co. ist das sicher egal. 😉
Ich mache nachher die zweite Platte, dann kann ich mal fotografieren.
LG
Britta
PS. und immer schön vorsichtig mit Deiner Schale umgehen, noch dürfte sie recht zerbrechlich sein!
Und nochmal ich. 😉 Jetzt donnert’s hier gerade und ich trau mich nicht raus.
Stattdessen habe ich in einem Buch von Sherri Warner Hunter bzgl. Mosaik einen bösen Satz gefunden:
„In a Mosaik, a base form in concrete must be cured and dried before starting.“
Wenn ich das richtig übersetze, muss der Beton ausgehärtet (!) und trocken sein, bevor man Mosaik aufkleben darf. Das hiesse: 28 Tage warten…?
Ich stelle mir vor, wie der trockene, nicht ausgehärtete Beton dem Fliesenkleber sofort jede Feuchtigkeit entzieht – und das dürfte nicht gut sein…. Vielleicht kann man das ganze umgehen, wenn man auch hier vorm Aufbringen des Klebers den Untergrund leicht anfeuchtet? Aber das weiss ich nicht…. 🙁
Hallo Britta,
bei deinem „bösen Satz“ bin ich schon etwas erschrocken, aber ich habe jetzt mal gegoogelt und das gefunden:
„für Beton gibt verschiedene Grade der Aushärtung: Nach 2 Tagen ist ein Betonbauteil soweit ausgehärtet, dass eine in der DIN EN 197-1 und DIN EN 14216 geforderte Anfangsfestigkeit gegeben ist.“
Das kommt auch mit dem hin, was mein Cousin gesagt hat. Bei obiger Antwort ging es um einen Spielturm, der einbetoniert werden sollte. Laut diesen Angaben kann er nach zwei Tagen aufgebaut und sofort benutzt werden. Ich denke mal, dass meine Schale dann ab Montag weiter bearbeitet wird.
Ich hatte ja den gleichen Gedanken wie du: Beton anfeuchten und dann Klebemörtel drauf, aber der Herr Bauingenieur meinte, dass das unnötig sei, da der Mörtel ja kleben würde, also nicht nur an der Fliese sondern auch am Beton.
Das Vorbild für meine Schale ist an einem Wochenende in einem Workshop entstanden, die konnte also nicht mal zwei Tage härten lassen.
Die Kamera liegt immer noch in der Garage und ich habe heute noch nicht mal nach der Schale gesehen ;). Morgen werde ich mal den Spiegel brechen und mit Acryllack behandeln – in der Hoffnung, dass ich dadurch das Blindwerden verhindern kann.
Ich wünsche euch einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße
Meggi
Hallo Meggi,
ja, wie gut wenn man so einen Ing. in der näheren Umgebung hat. 😉
Stimmt schon, im besagten Buch gibt es eine Kurvengrafik, die in etwa besagt, dass der Mörtel nach ca. 7 Tagen die „Haupt“-Festigkeit erreicht hat. Diese steigt noch in den folgenden Wochen (und auch Jahren).
Das Anfeuchten der Schale meinte ich auch nicht wegen der besseren Haftung, sondern damit dem Kleber nicht zu schnell die ganze Feuchtigkeit entzogen wird. Müsste auch auf der Packung stehen – von wegen „stark saugende Untergründe“ und so. Aber Du machst das schon! 😉
Bei der Schale aus dem Workshop bin ich mir allerdings nicht sicher, ob da das Mosaik nicht vielleicht direkt in den feuchten (Zement-)mörtel gebettet wurde?
Wegen der Spiegelfliesen guck ich nochmal im Buch – vielleicht hab ich da noch etwas übersehen.
Vielleicht kannst Du ja auch mit meiner kleinen „Anleitung“ zum Mosaik was anfangen.
Ich arbeite im Moment an 3 Sachen gleichzeitig. Von wegen Ungeduld und so. 😉
Liebe Grüsse
Britta
Hallo Britta,
was sind denn die beiden anderen Sachen?
Ich habe mich jetzt auch noch bisschen schlau gelesen. Es ist schon toll, was man so alles lernt, wenn man so Sachen dran ist. Ich habe vor 4 Wochen von all diesen Dingen nichts gewußt.
Ich kann mit deiner kleinen Anleitung und mit ganz vielen anderen Dingen, die ich lese, etwas anfangen und bin euch echt dankbar. Es ist hier so gemütlich ;). Ich hab nur noch etwas Probleme mit dem Blog, da ich eigentlich nur Foren kenne. Da ticken die Uhren etwas anders. Hier passiert es mir schon mal, dass ich was übersehe, was interessant oder sogar speziell für mich ist. Aber ich werde es noch lernen.
Schau dir das mal an:
http://www.mein-schoener-garten.de/jforum/posts/list/0/3911801.page
So was möchte ich nächstes Jahr machen. Und in der Stadtbücherei habe ich ein Buch von Kaffe Faccett vorbestellt und werde mir mal seine Mosaike ansehen.
Andere Idee, die aber irgendwie noch unausgereift ist: wieder mit Mosaik einen Gecko in den Rasen machen. Wir haben ein Holzdeck im Garten und davor u.a. am Eck eine Zinkwanne mit Wasser und Pflanzen. Dafür benötige ich (wenn mal wieder Sommer ist) einen Sonnenschirm, damit sich nicht so viel Algen bilden. Jetzt haben wir immer so hässliche Druckstellen im Rasen. Deshalb kam ich auf die Idee mit dem Gecko. Mindestens zwei Meter lang und entsprechend breit (und ums Eck laufend ;). Würde glaube ich gut aussehen und man kann den Sonnenschirm so ein wenig hin und her bewegen.
Liebe Grüße
Meggi
Moin! 😉
Ja, der Blog wird schon mal etwas unübersichtlich. Aber ich bin sehr froh, dass Marita ihn eingerichtet hat, so hatte man gleich eine Stelle, wo man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Das Hobby Beton ist ja noch nicht sooo geläufig.
Hier ist halt das neueste immer oben – und man muss bei den anderen Beiträgen ab und zu mal die Anzahl der Kommentare checken, dann geht’s schon. Zu den eigenen kriegt man ja auch ne Mail.
Der Gecko mit Platten und darauf Mosaik, oder wie?
Der Link ist interessant, auch wenn ich niiiie so viel Geduld zum Mosaik habe. Aber das mit der Regenrinne ist schon mal spannend. 😉
Das hier könnte Dir auch Ideen bringen:
http://www.bine-braendle.de/start.html
Gute Nacht!
Britta
Bist du auch so ein Nachtschwärmer 😉
Der Link ist ja toll. Das Haus von ihr ist etwas, was ich wunderschön finde, selbst so aber nie haben wollte.
Was meinen Gecko angeht, habe ich noch keine Ahnung wie ich das bewerkstelligen kann. Am liebsten würde ich ihn direkt in den Boden arbeiten. Dabei müsste ich sehen, wie ich das mit den Konturen richtig hinbekomme. Aber da wird mir noch was einfallen. Bei der Schale war es ja auch so, dass ich übers Nachdenken und googeln bis hierher gekommen bin :). Wie gesagt, da ist nur die Idee und über die Ausführung muss ich mir noch ganz viele Gedanken machen.
Liebe Grüße
Meggi
Ja, ich bin eine Eule. 😉 Im Urlaub und am Wochenende kann ich das ausleben, leider ist es nachts dunkel und ich kann schlecht in der Garage arbeiten. 😉
Ich hatte schonmal überlegt, Rasenkanten direkt zu „giessen“, quasi Rand ausstechen und Gartenbeton rein, dann Mosaik drauf. Aber dann brauche ich vorher einen Betonmischer. 😉
In meinem schlauen Buch werden auch „waste-molds“, also „Einmal-Formen“ aus Styropor hergestellt.
Du schneidest die gewünschte Form aus einer dicken Styroporplatte und giesst den entstandenen Hohlraum mit Mörtel aus. So kann man wohl beliebige Formen und Figuren erstellen. Hab ich aber (noch) nicht ausprobiert. Heute habe ich ein Blech „aufgewickelt“ und will dort Mörtel hineingiessen, morgen dann mal das Schnitzen ausprobieren. Ansonsten arbeite ich an einem „Betonbuch“, einer „Lampenskulptur“ und muss jetzt noch das zweite Mosaik verfugen.
Was für ein Stress…. 😉
Du hast mein volles Mitgefühl 🙂
Ich geh jetzt auch mal was machen. Hoffentlich steht die Schale noch. Das mit der Styroporform stell ich mir jetzt mal ganz schwierig vor. Mir schwebt so was vor, auf das man das Mosaik aufbringen kann und es dann komplett in den Boden versenkt 🙂 – ob es da was gibt?
Liebe Grüße
Meggi
Aber wenn Du es komplett im Boden versenkst, siehst du ja nichts mehr vom Mosaik! 😉 😉
Spass beiseite:
Das mit der Styroporform stelle ich mir mal recht einfach vor – „nur“ das Schneiden mit glatten Kanten muss man wohl mit heissem Draht oder so machen…. Ich benutze ein grosses Küchenmesser und trotzdem „krümelts“.
Mosaik kannst Du ja auf alles mögliche auftragen, zb. eben fertige Betonteile aus dem Baumarkt.
So, ich zeig dann mal „woanders“ erste Ergebnisse. 😉
Viele Grüsse
Britta
Im Moment schwebt mir Dachpappe im Kopf rum. Die wäre stabil genug, um sie aufzulegen und dann genau den Rasen abstechen zu können. Aber alles ist noch völlig unausgereift.
Heute habe ich die Vorbereitungen für das Mosaik gemacht. Fliesen zertrümmert, Glas gebrochen, lackiert und anschließend die Spiegelfläche wieder vom Kleber befreit 😉 Dann habe ich noch mal ein bisschen probegelegt und dabei festgestellt, dass es toll aussieht und ich viel zu viel Fliesen gekauft habe;)
Auf jeden Fall geht es morgen los. Dummerweise muss ich mir noch so eine Zahnspachtel kaufen, aber dann kann ich auch dieses „Gipsdingens“ mitbringen, um dann entsprechend kleine Mengen Fliesenkleber anzurühren.
Liebe Grüße
Meggi
Ui, heute ist’s aber wirklich „früh“ geworden – gleich mal schnell ins Bett… 😉
Vorher noch schnell: Zahnspachtel für ein Mosaik aus kleinen Teilen brauchst du vielleicht gar nicht. Bei mir auf dem Tütchen stand was von „vollflächigem Kontakt bei Mosaik“, da hab ich mich für das normale dünne Einstreichen entschieden. Nicht, dass da nachher wieder was runterfällt. Oder du müsstest mit dem Zahnspachtel die Schale UND die Einzelteile bestreichen. Auch doof.
Hab ich mir aber auch nur so „ausgedacht“.
Muss morgen auch nochmal los, mein Draht geht zur Neige, da kann ich dann mit meiner Lichtskulptur nicht weitermachen….. Katastrophe!!
Gute Nacht!
Britta
Das hab ich heute wieder klasse hinbekommen: in den Baumarkt Anrührtöpfchen, Fliesenzange, Spachtelset und Zahnspachtel gekauft und dann alles mit der kleinen Spachtel gemacht 😉
Auf jeden Fall ist das Mosaik innen fertig – bis aufs Fugen. Wenn mörgen die Fliesen ankommen, die ich wegen der Farbe noch nachbestellt habe, geht es weiter. Wenn nicht muss ich Trittsteine machen. Allerdings möchte ich die selbst gießen, da ich ja noch jede Menge Zement habe. Wo kann ich die denn noch reingießen? Und wie funktioniert das mit dem Trennmittel genau?
Ich geh mich aber auch mal schlau machen. Leider habe ich keine Unterstzer und habe auch keine Lust welche zu kaufen.
Liebe Grüße
Meggi
PS: Was macht die Skulptur?
Moin,
also Trennmittel (lt. Uli – und ich hab’s auch bemerkt) is normales Öl aus der Küche, angeblich geht auch Motoröl oder Diesel. 😉
Oder einfach ein Plastikbeutel. Den lege ich ein, bevor ich z.B. Mörtel in einen Eimer oder in eine Schale giesse. Früh genug umgedreht und Beutel entfernt, kannst Du dann mit einem alten Messer die Oberfläche wieder plan kratzen (=die Knickspuren von der Tüte entfernen).
Als Giessform geht theoretisch eine tiefe Bratpfanne, ein Karton (mit Folie auslegen und von allen Seiten mit Steinen abstützen, evtl. noch eine Schnur drum, weil sonst die Pappe dem Gewicht des feuchten Mörtels nachgibt), Du kannst eine Form aus Holz zusammenschrauben….
Wichtig ist: so ein Trittstein sollte ca. 3 cm dick sein, nicht dünner, sonst bricht er bei Belastung.
Ich habe mir letzte Woche in einem „Ramschladen“ eine Springform besorgt. Die gedenke ich auszugiessen, dann kann ich nach 3-4 Stunden bequem den Rand entfernen und den noch weichen Mörtel „schnitzen“. Dafür würde ich dann als Trennmittel Öl nehmen.
Fantasie ist gefragt! 😉
Viele Grüsse
Britta
PS: die Skulptur ist noch nicht wirklich gewachsen, hatte gestern eine „Null-Bock-Phase“. Werde aber gleich wieder dabei gehen. 😉
Ach ja, noch was 😉 :
Beim Ausgiessen den Mörtel eher „pampig“, nicht zu flüssig anrühren (mehr Wasser = weniger Stabilität).
Form ölen, Mörtel rein, danach die Form irgendwie schütteln (Rand leicht anheben und fallen lassen oder mit irgendetwas rundherum dagegen klopfen), damit evtl. Luftblasen nach oben steigen.
So, nu aber raus!
Zu den Trennmitteln habe ich mich gestern auch noch schlau gemacht. Und ein paar Formen habe ich auch gefunden: alte Plätzchendose, Kuchenform etc. Gut wenn man einen Keller hat 😉
Schau mal, was ich gestern noch gefunden habe:
http://file1.npage.de/004440/52/bilder/trittstein_blau.jpg
Trittsteine wollte ich schon länger haben, ich wußte nur nicht wie und was. Jetzt kann ich selbst machen. Tolle Lösung. Ich werde dann auch das Mosaik von der „Wasserpfütze“ wiederholen, das der Schale und dann noch etwas selbst entwerfen. Das soll ruhig schön bunt werden, aber man soll Zusammenhänge erkennen bzw. den roten Faden.
Wenn meine restlichen Kacheln heute nicht kommen, bin ich arbeitslos. Es regnet so stark, dass ich mich leider nicht an was neues machen kann.
Ich wünsche dir einen kreativen Tag.
Liebe Grüße
Meggi
Hallo,
der Trittstein sieht toll aus! Scheint auch auf einer Gehwegplatte gemacht zu sein.
Ich würde mir das überlegen, die kosten nicht viel und sind schon „fertig“. Meine sind 40×40 und waren mir als Sonnenschirmständer zu langweilig. Daher das Mosaik „frei Schnauze“ mit „rotem Faden“ – in meinem Fall ja eher orange. 😉
Ich kann zum Gück bei Regen in die Garage ausweichen, mache jetzt aber trotzdem Feierabend. Nur schnell die letzten Fotos sichten und einen neuen Beitrag einstellen…. 😉
Viele Grüsse und eine erholsame Pause!
Britta