Halbkugel zum Bepflanzen

Hallo Ihr da draussen,

in diesem überraschend kalten und langen Winter hat es nun meinen grossen Keramiktopf vor dem Haus „zerhauen“. Da kam mir die Idee, wenn es wärmer ist eine bepflanzbare Halbkugel mit Hilfe meines recht grossen Sitzballs zu „betonieren“. Machart wie die Riesenhühner bei Sven, dachte ich. Dazu würde ich den Ball auf einen Styropor-Ring legen und alles in Folie wickeln (ob Frischhaltefolie auch geht?). Ich würde mir die Glasfasermatte von Sven bestellen und diese mit Mörtel auf den Ball schmieren. Das ganze aber nur auf der unteren Hälfte des Balles und mit schrägem Rand. Wir hatten mal so eine Glas-Bonboniere, die so aussah. Kann ich leider schlecht beschreiben.

Dann würde ich mir ausserdem die Rostbeize bei Sven bestellen und die Halbkugel damit bestreichen.

Könnte das so funktionieren, was meint Ihr?

Viele Grüsse aus dem immer noch verschneiten OWL (und ich find’s IMMER noch schön!!),

Britta

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3 Kommentare zu Halbkugel zum Bepflanzen

  1. Marita sagt:

    Verkehrs- und medientechnisch (Satelitenschüssel eingefroren) abgeschnitten vom Rest der Welt, nutze ich dann mal den noch verbliebenen Draht zur Außenwelt. (So mag ich den Winter nicht mehr!!!)
    Zu Deiner Idee, Britta:
    Mit Glasfaser zu Arbeiten ist auf Rundungen nicht so einfach. Du musst wissen, dass sich das Gewebe sobald es mit Wasser (Mörtel) in Berührung kommt in die einzelnen Fasern zerlegt. Probiere es erst einmal an einem einfachen Objekt oder an einem Musterstück aus. Die Matte bekommst Du auch in Baumärkten.
    Schau Dir mal an, wie Sven die Chillsteine gebaut hat. Dort steht, dass sie den Mörtel gemischt mit (Marmor)Kleber und Fasern auf die Folie aufgetragen haben. Anscheinend hat das eine gute Haftwirkung.
    Ein Vorshlag von mir: Nimm einen grossen Mischkübel und arbeite die Wände mit Hypertufa. So kannst Du später das Gefäss auch noch alleine umsetzen. 😉
    Grüsse aus dem nur noch weißen Sauerland
    Marita (die jetzt auf den Frühlinganfang hofft)

  2. Britta sagt:

    Ach ja, „umsetzen“ – an sowas vergess ich gern zu denken. 😉
    Okay, dann werde ich wohl meine ersten Hypertufa-Experimente machen.
    Meine übergrosse Maske steht in der Garage und wartet und wartet und wartet….. ich würde so gerne daran weitermachen, aber es will ja wirklich nicht wärmer werden. (Nach täglichen Schlitterpartien auf Glatteis zur Arbeit habe selbst ich langsam genug vom Winter!)
    Ich war sogar schon drauf und dran, oben in meinem Zimmer diverse Drahtgerüste für lebensgrosse Figuren vorzubereiten. Aber bislang liegen die Streckmetallgitter doch noch im Baumarkt und ich beschränke mich darauf, nachzusehen, ob sie noch da sind. 😉
    Rutschige Grüsse
    Britta

  3. Uli sagt:

    Hallo,

    hab ja das Buch von Sven.
    Darin beschreibt er, dass er in der Tat einen Gymnastik Ball dafür nimmt.
    Die Armierung dafür ist die AR Matten die man bei ihm beziehen kann. Ihr habt recht, dass die sich leicht zerlegen, wenn sie feucht werden.
    Dh erst eine schicht Klebemörtel auf den Ball und dann Stücke der Fasermatten auflegen und dann wieder ne Schicht Mörtel. Je nach Größe sind mehrere Schichten AR Fasern notwendig.
    Die Farbgebung erreicht er durch Pigmente rot gelb schwarz die er in den frischen Mörtel reibt. Dann kommt seien Rostbeize zum EInsatz.
    Die Rostbeize hab ich auch, die ist echt Klasse.

    Gruß

    Uli

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