Gerade wieder aktuell, erinnerte ich mich eben an eine Frage, die ich schon länger mal stellen wollte. Silke wollte das auch schon mal wissen; ich weiss aber nicht, ob sie hier auch gepostet hatte:
Wie lange hat man Zeit zwischen dem Anbringen der einzelnen Mörtelschichten?
Ich habe z.Zt. eine Maske (Sand-casting) in der Garage und eine Figur im Wintergarten. Beide hätten bestimmt gern ihre nächste Schicht, aber irgendwie kann ich mich nicht aufraffen. Entweder es ist dunkel, oder es muss Laub gerecht werden, etc.
Also kurz: Wie lange hat man Zeit zwischen den einzelnen Schichten, so dass die Figur trotzdem stabil wird?
Oder gibt es da sogar gar keine Vorgabe?
Einen schönen Sonntag noch! Britta
Hallo Britta,
bei dem Wetter trifft man sich ja auch mal wieder am Computer 😉
Es gibt eigentlich keine zeitliche Begrenzung. Du kannst auch erst in zehn Jahren weitermachen. Sollte das Teil zu trocken sein, am besten einen Tag vorher gut wässern. Entscheidend ist dann immer noch die Oberflächenstruktur, die ja nicht zu glatt sein sollte. Ggf vor dem Auftragen der Mörtelschicht mit einer wässrig angerührten reinen Zementpampe einstreichen. Dies erhöht die Klebewirkung. Da der reine Zement schneller abtrocknet, am besten immer nur kleinere Stellen einstreichen und dann den Mörtel aufsetzen. Dies ist aber nach 2-3 Wochen sicherlich nicht notwendig.
Erzähl uns mal mehr von Deinem sand-casting…und der Figur
Auch Dir einen schönen Rest-Sonntag
Marita
Oh, ich geniesse das Wetter heute sehr. Heute morgen habe ich in der Sonne das Laub zusammengeharkt und in einer Ecke den Igeln ein Winterhotel bereitet.
Dann fing es an zu regnen, tja, und da KANN man ja leider nichts anderes tun als auf dem Sofa zu lesen, stricken und fern zu sehen! 😉
Das Sand-Casting habe ich aus einem der Bücher, die Uli empfohlen hatte. Dazu habe ich eine Folie ausgelegt, darauf einen Haufen aus feuchtem Bausand. Schonmal grob Augenhöhlen, Nase und Kinn angelegt -und Ohren natürlich. Darauf kommt wieder eine Folie und darauf die erste Mörtelschicht. Als nächstes werde ich Hasendraht drauflegen und weiteren Mörtel.
Zum Schluss modelliere ich das Gesicht und wenn alles durchgehärtet ist, kann ich dank der Folie so eine Art Maske abheben. Die wollte ich dann einfach irgendwo anlehnen, Baum oder Wand. Das Gesicht ist um einiges grösser als ein menschliches. Habe ich noch nicht ausgemessen.
Bei der Figur habe ich Körper und Kopf herkömmlich aus Hasendraht gestopft mit Zeitung geformt. Daran habe ich Arme und Beine aus eng zusammengedrehten Maschendraht-Rollen befestigt und mit Moniereisen verstärkt.
Jetzt, wo um Beine, Po und Füsse schon zwei Mörtelschichten sind, stellt sich heraus, dass es wohl doch ein stämmiges Moppelchen werden wird. 😉 Mit geschwollenen Füssen.
Befinde mich gerade in der Experimentierphase.
Zur Zeit stricke ich mir aber lieber einen neuen Schal. 😉
So, endlich habe ich eine Rolle Armierungsgewebe (Glasfaser) erworben. Die scheint mir doch etwas flexiber zu sein – der Hasendraht wollte sich am Wochenende so gar nicht auf die Maske schmiegen… 😉
Bei der nächsten Möglichkeit mit Tageslicht geht es dann endlich weiter.
Am Samstag habe ich die Anschlüsse des Tritts am Hauseingang mit Mörtel erneuert. Nicht sooo schön, aber hoffentlich wieder dicht. Jetzt regnet es oft, dann kann der Mörtel wenigstens schön langsam aushärten.
Ich hoffe, Euch spätestens am nächsten Wochenende mal wieder neue Fotos präsentieren zu können.
LG
Britta
Hallo Britta,
„nächstes Wochenende“ ist schon vorbei 😉
Ich esse ja schon Geduldsbrötchen…
LG
Marita
Ja, irgendwie hat’s nicht geklappt mit den Fotos. Immerhin habe ich die Maske schon mal von der Form gehoben. Weitermachen ist ja zur Zeit leider immer noch nicht, mittlerweile ist’s wohl zu kalt.
Ich geh dann mal den Akku von der Kamera laden….
Guten Appetit weiterhin! 😉
Viele Grüsse
Britta